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Missy Magazin 06 | 2023

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Missy Magazin 06 | 2023

Ausgabe 06 | 2023 des Missy Magazins beinhaltet diese Themen: 

Richtige Eltern:
Die Staatsanwaltschaft Padua in Norditalien macht 27 lesbischen Müttern von 33 Kindern den Prozess – ihnen sollen Elternrechte aberkannt werden.

Lieblingsstreberin:
Edie Flowers.

Work Work Work:
Bauingenieurin für Wasserwissenschaft

Hä, was heißt denn Hegemonie?

Glückliche Täter:
Der Skandal um den Sammelband „Oh, Boy!“ legt offen, in welcher Sackgasse die kritische Männlichkeitsbewegung steckt.

Film und Vorurteil:
Der Film „Elaha“ erzählt die Geschichte einer mutigen Kurdin, die Freiheit und kulturelle Verbundenheit balanciert, beinahe ohne Klischees zu bedienen – aber mit vielen Ambivalenzen.

Schrecklich viele Schichten:
Zwei Milliarden Menschen weltweit menstruieren – trotzdem war es lange ein Tabu-Thema. Das Museum Europäischer Kulturen widmet sich nun der Kulturgeschichte der Menstruation.

On Fire:
Das zweite Album der Rapperin Tkay Maidza ist Ergebnis eines neu erlangten Selbstbewusstseins als Schwarze Musikerin – das ist hör- und fühlbar. Und es ist ansteckend.

Rolle Vorwärts: Kosmos May:
Enis Maci und Mazlum Nergiz, die Macher*innen des Stückes „Karl May“, sind irritiert und fasziniert von Deutschlands meistgelesenem Schriftsteller. Und gehen der Sache auf den Grund. Ein Gespräch.

Bildstrecke: Camilla Inge Volbert. Nailart ist politisch:
Auch für die Künstlerin, die ganze Welten auf Fingernägeln erschafft.

Das Verlangen nach Theorie:
Verónica Gago schlug mit ihrem Buch „Für eine feministische Internationale“ über die Ni-Una-Menos-Bewegung Wellen. Ein Gespräch über Theorie und Praxis des feministischen Streiks.

Explizit politisch:
Mihaela Drăgan und Zita Moldovan hatten genug davon, als Romnja in Rumänien nur für Rollen als Tänzerinnen, Wahrsagerinnen oder Sexarbeiterinnen angefragt zu werden – und haben kurzerhand ihr eigenes Theater gegründet.

Post-Internet Eurodance:
Sie feiert den Sound der Jahrtausend- wende – und ist genau damit die Künstlerin der Stunde. Aufgewachsen in Südbaden und Sizilien, verpasst Domiziana dem Hyperpop ein hyperurbanes Sped-up-Update.

Pilze mit Potenzial:
Ob Fleischersatz, Leder oder CO2-Reduktion: Pilze sind wahre Alleskönner – und die Rettung fürs Klima?

Angemorchelt, abgegluckt:
Ob im Pastagericht, als Psychedelika, als Sammler*innenstücke oder zur Behandlung psychischer Probleme – Pilze begleiten eine*n in jeder Lebenslage.

Wachsende Mode:
Wie Pilze die Modeindustrie radikal verändern könnten, erklärt die Designerin Alena Stuhr im Gespräch mit Textildesignerin Anna Gronemeyer.

Die Mehrheit:
Ein Plädoyer dafür, sich mit Pilzen zu verbünden – oder: Wie queerfeministische Ökolog*innen von Pilzen inspiriert werden.

Fagdyke:
Die Femme-To-Fag- Pipeline ist für transmaskuline Personen ein bekanntes Phänomen. Und dann gibt es jene, die schwul und lesbisch sind.

Miese Myome:
Jede zweite bis fünfte Person mit Uterus hat gutartige. Tumore in der Muskulatur der Gebärmutter. Sie können äußerst schmerzhaft sein und das Leben einschränken.

Statik statt Rüschen:
Jil Sander wird achtzig – und nach wie vor als kühle Revolutio- närin der deutschen Damenmode gefeiert. Doch für wen waren ihre Entwürfe, die das allzu Weibliche ablehnten?

Tor zur Lichtung:
Marina Herlop mischt Pop, Avantgarde und elektronische Musik mit bescheidenem Optimismus – und stellt einer Welt vor dem Kollaps ihr Album „Nekkuja“ entgegen.

Now and Then: Stefanie Lohaus über Christina Thürmer-Rohr:
Die Autorin und Missy-Mitgründerin ist beeindruckt von der lebenslangen undogmatischen Suche nach Erkenntnis der feministischen Intellektuellen.

Das Filmset der Zukunft:
Mit „Clashing Differences“ setzt Regisseurin Merle Grimme neue Maß- stäbe für antidiskriminierende und inklusive Produktionsbedingungen.

Glitzer, Glamour, Germany:
Der deutsche Ableger von „RuPaul’s Drag Race“ punktet mit Platz für Nicht-Binarität und Dragking Performance. Schwarz-rot-goldene Symbolik hätte es nicht gebraucht.

Wahrheit ist eine Illusion:
In „Betrug“ widmet sich Zadie Smith dem viktorianischen England und den Zuckerrohrplantagen Jamaikas – und beweist, dass sie auch bravourös historische Romane schreiben kann.

Sehnsucht und Schweigen:
Dieu Hao Do erzählt in seinem Dokumentarfilm „Hao Are You“ von Herrschaft und Krieg in Vietnam, seiner Familie und einem Versöhnungsversuch – kann dieser gelingen?

Anatomiezeichnungen:
Juliette Uzor widmet sich in ihrer Schau im Kunstmuseum St. Gallen Hintergründen – z.B. den exotisierenden Landschaftsbildern eines Medizinhandbuchs aus dem 18. Jahrhundert.

Kolumne: Ein Schluck Nostalgie
Im Korea-Urlaub schwelgt unsere Kolumnistin in kulinarischen Erinnerungen.


    $2.10

    Original: $7.00

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    Description

    Ausgabe 06 | 2023 des Missy Magazins beinhaltet diese Themen: 

    Richtige Eltern:
    Die Staatsanwaltschaft Padua in Norditalien macht 27 lesbischen Müttern von 33 Kindern den Prozess – ihnen sollen Elternrechte aberkannt werden.

    Lieblingsstreberin:
    Edie Flowers.

    Work Work Work:
    Bauingenieurin für Wasserwissenschaft

    Hä, was heißt denn Hegemonie?

    Glückliche Täter:
    Der Skandal um den Sammelband „Oh, Boy!“ legt offen, in welcher Sackgasse die kritische Männlichkeitsbewegung steckt.

    Film und Vorurteil:
    Der Film „Elaha“ erzählt die Geschichte einer mutigen Kurdin, die Freiheit und kulturelle Verbundenheit balanciert, beinahe ohne Klischees zu bedienen – aber mit vielen Ambivalenzen.

    Schrecklich viele Schichten:
    Zwei Milliarden Menschen weltweit menstruieren – trotzdem war es lange ein Tabu-Thema. Das Museum Europäischer Kulturen widmet sich nun der Kulturgeschichte der Menstruation.

    On Fire:
    Das zweite Album der Rapperin Tkay Maidza ist Ergebnis eines neu erlangten Selbstbewusstseins als Schwarze Musikerin – das ist hör- und fühlbar. Und es ist ansteckend.

    Rolle Vorwärts: Kosmos May:
    Enis Maci und Mazlum Nergiz, die Macher*innen des Stückes „Karl May“, sind irritiert und fasziniert von Deutschlands meistgelesenem Schriftsteller. Und gehen der Sache auf den Grund. Ein Gespräch.

    Bildstrecke: Camilla Inge Volbert. Nailart ist politisch:
    Auch für die Künstlerin, die ganze Welten auf Fingernägeln erschafft.

    Das Verlangen nach Theorie:
    Verónica Gago schlug mit ihrem Buch „Für eine feministische Internationale“ über die Ni-Una-Menos-Bewegung Wellen. Ein Gespräch über Theorie und Praxis des feministischen Streiks.

    Explizit politisch:
    Mihaela Drăgan und Zita Moldovan hatten genug davon, als Romnja in Rumänien nur für Rollen als Tänzerinnen, Wahrsagerinnen oder Sexarbeiterinnen angefragt zu werden – und haben kurzerhand ihr eigenes Theater gegründet.

    Post-Internet Eurodance:
    Sie feiert den Sound der Jahrtausend- wende – und ist genau damit die Künstlerin der Stunde. Aufgewachsen in Südbaden und Sizilien, verpasst Domiziana dem Hyperpop ein hyperurbanes Sped-up-Update.

    Pilze mit Potenzial:
    Ob Fleischersatz, Leder oder CO2-Reduktion: Pilze sind wahre Alleskönner – und die Rettung fürs Klima?

    Angemorchelt, abgegluckt:
    Ob im Pastagericht, als Psychedelika, als Sammler*innenstücke oder zur Behandlung psychischer Probleme – Pilze begleiten eine*n in jeder Lebenslage.

    Wachsende Mode:
    Wie Pilze die Modeindustrie radikal verändern könnten, erklärt die Designerin Alena Stuhr im Gespräch mit Textildesignerin Anna Gronemeyer.

    Die Mehrheit:
    Ein Plädoyer dafür, sich mit Pilzen zu verbünden – oder: Wie queerfeministische Ökolog*innen von Pilzen inspiriert werden.

    Fagdyke:
    Die Femme-To-Fag- Pipeline ist für transmaskuline Personen ein bekanntes Phänomen. Und dann gibt es jene, die schwul und lesbisch sind.

    Miese Myome:
    Jede zweite bis fünfte Person mit Uterus hat gutartige. Tumore in der Muskulatur der Gebärmutter. Sie können äußerst schmerzhaft sein und das Leben einschränken.

    Statik statt Rüschen:
    Jil Sander wird achtzig – und nach wie vor als kühle Revolutio- närin der deutschen Damenmode gefeiert. Doch für wen waren ihre Entwürfe, die das allzu Weibliche ablehnten?

    Tor zur Lichtung:
    Marina Herlop mischt Pop, Avantgarde und elektronische Musik mit bescheidenem Optimismus – und stellt einer Welt vor dem Kollaps ihr Album „Nekkuja“ entgegen.

    Now and Then: Stefanie Lohaus über Christina Thürmer-Rohr:
    Die Autorin und Missy-Mitgründerin ist beeindruckt von der lebenslangen undogmatischen Suche nach Erkenntnis der feministischen Intellektuellen.

    Das Filmset der Zukunft:
    Mit „Clashing Differences“ setzt Regisseurin Merle Grimme neue Maß- stäbe für antidiskriminierende und inklusive Produktionsbedingungen.

    Glitzer, Glamour, Germany:
    Der deutsche Ableger von „RuPaul’s Drag Race“ punktet mit Platz für Nicht-Binarität und Dragking Performance. Schwarz-rot-goldene Symbolik hätte es nicht gebraucht.

    Wahrheit ist eine Illusion:
    In „Betrug“ widmet sich Zadie Smith dem viktorianischen England und den Zuckerrohrplantagen Jamaikas – und beweist, dass sie auch bravourös historische Romane schreiben kann.

    Sehnsucht und Schweigen:
    Dieu Hao Do erzählt in seinem Dokumentarfilm „Hao Are You“ von Herrschaft und Krieg in Vietnam, seiner Familie und einem Versöhnungsversuch – kann dieser gelingen?

    Anatomiezeichnungen:
    Juliette Uzor widmet sich in ihrer Schau im Kunstmuseum St. Gallen Hintergründen – z.B. den exotisierenden Landschaftsbildern eines Medizinhandbuchs aus dem 18. Jahrhundert.

    Kolumne: Ein Schluck Nostalgie
    Im Korea-Urlaub schwelgt unsere Kolumnistin in kulinarischen Erinnerungen.